Mirjam Pressler - Autorin und Übersetzerin

Willkommen auf meiner Website!

Sie finden hier alle Informationen zu meinen Arbeiten, aktuelle Termine zu meinen Lesungen und das ein oder andere Foto.

Viel Spaß beim Stöbern!

Mein besonderer Dank gilt Frau Alexa Gelberg für die freundliche Bereitstellung des Fotomaterials.

 
... wenn das Glück kommt, muss man ihm einen Stuhl hinstellen.

Ohne Bücher bleibt die Welt eng, die Möglichkeiten dessen, was man für denkbar und daher auch für machbar hält, begrenzt.
Wir brauchen viele Bücher, viele, viele, verschiedene Bücher. Viele kleine Gucklöcher in der Wand, die zwischen uns und der oft so unverständlichen Welt steht.
Bücher können einen Ausblick geben. Keines kann die ganze Welt zeigen. [...] Ich gebe mich nicht der Illusion hin, Bücher könnten die Welt verändern, aber für einzelne Menschen kann ein bestimmtes Buch eine wichtige, Welt bewegende Bedeutung erlangen.

Mirjam Pressler ist eine scharfe Beobachterin, und ihr Gehör ist erschreckend gut. Bei ihr gibt es kaum abgegriffene Sätze, die Milieu-Schilderungen sind so präzise und facettenreich, dass sie dem Leser mühelos unter die Haut gehen.
(St. Galler Tageblatt)

 

NEUIGKEITEN

Mirjam Pressler ist Landshuter Kulturpreisträgerin 2017

Die Stadt Landshut verleiht als Anerkennung besonderer Leistungen im kulturellen Bereich einen Kulturpreis. Leistungen im kulturellen Bereich umfassen insbesondere künstlerische Leistungen (Musik, Bildende Kunst, Film, Darstellende Kunst, Literatur, Tanz, Ballett, Architektur etc.) sowie auch Verdienste in der Heimat- und Brauchtumspflege. Die Vergabe des Kulturpreises erfolgt an einzelne Kunst- und Kulturschaffende (Einzelpersonen) sowie Gruppen, die mit ihrem Leben oder Werk mit der Stadt oder dem Landkreis Landshut verbunden sind.
[…]
Die Schriftstellerin und Übersetzerin Mirjam Pressler (*1940), die seit 2007 in Landshut lebt und arbeitet, erhält den Kulturpreis 2017 der Stadt Landshut. Die Entscheidung der Jury fiel am Montagnachmittag nach intensiver Diskussion in geheimer Abstimmung im ersten Wahlgang mit absoluter Mehrheit.

Mehr dazu bei den Landshuter Kulturnachrichten

3.11.17

 

Laudatio auf Mirjam Pressler im Literaturhaus

…[] Ein Mädchen sitzt auf einem Dachboden, hinter einer Wand aus Koffern. Es ist mitten in der Nacht. Die anderen im Kinderheim schlafen längst, sieben Mädchen in einem Zimmer. Halinka, Protagonistin des Romans Wenn das Glück kommt, muss man ihm einen Stuhl hinstellen hat den winzigen Raum des Für-Sich-Seins entdeckt: ein Frei-Raum, den sie verteidigt. Hier sitzt sie und schreibt im schmalen Streifen Kerzenlicht…

Mehr dazu lesen Sie im Pressebereich

16.07.17

 

Münchner Literaturpreis für Mirjam Pressler

Mirjam Pressler bekommt den Münchner Literaturpreis 2017. Die 76 Jahre alte Schriftstellerin erhält die Auszeichnung für ihr Gesamtwerk, wie das Münchner Kulturreferat am Donnerstag mitteilte.
Pressler ist vor allem als Autorin von Kinder- und Jugendbüchern bekannt.
Außerdem arbeitet sie als Übersetzerin und hat die Tagebücher von Anne Frank aus dem Niederländischen ins Deutsche übertragen.

Die Jury erklärte, Pressler baue „Brücken zwischen den Generationen und Kulturen, zwischen uns und unserer Geschichte“. Die Autorin mit jüdischer Herkunft lebt nach Stationen unter anderem in München und Israel aktuell in Landshut. (dpa)

9.04.17

 
Aktuelle Publikationen

als Autorin

Wer morgens lacht

Wer morgens lacht Feinfühlig und intensiv erzählt Mirjam Pressler von zwei ungleichen Schwestern: Erst jetzt, Jahre nach Maries spurlosem Verschwinden, wagt Anne, sich den Erinnerungen zu stellen, die ihr fast den Atmen nehmen. Sie will der Wahrheit ins Gesicht sehen, will endlich wissen, was damals geschah. Dabei treten Familiengeheimnisse zutage, von denen sie nicht wusste. Doch wie weit kann man der eigenen Erinnerung wirklich trauen?

 

Anne Frank

Anne Frank-Gesamtausgabe

Anne Frank Gesamtausgabe
Zum ersten Mal erscheinen sämtliche Texte von Anne Frank in einem Band, darunter auch bislang Unveröffentlichtes. Die Ausgabe enthält sowohl die beiden Fassungen des Tagebuchs von Anne Frank selbst (sie schrieb ihr Tagebuch zunächst ganz für sich und arbeitete später an einer Fassung für eine etwaige Veröffentlichung) als auch die von Otto Frank und Mirjam Pressler aus den beiden ursprünglichen Versionen kompilierte und mittlerweile weltweit verbindliche Lesefassung.

 

als Übersetzerin

Schmerz (Zeruya Shalev)

Schmerz Vor zehn Jahren ist Iris bei einem Terroranschlag schwer verletzt worden. Zwar ist sie in ihr altes Leben zurückgekehrt, sie leitet eine Schule, ihr Mann steht ihr treu zur Seite, die Kinder sind fast erwachsen, doch quälen sie Tag für Tag Schmerzen. Als sie Eitan wiederbegegnet, der Liebe ihrer Jugend, der sie vor Jahren abrupt verlassen hat, wirft sie das völlig aus der Bahn. Die Wunde, die er ihr damals zufügte, ist nicht weniger tief als die, die ihr der Selbstmordattentäter riss, der sich neben ihr in die Luft sprengte. Und doch fühlt sich Iris jäh, voller Staunen, erneut zu ihm hingezogen, ist versucht, ihrer Ehe zu entfliehen, die ersten Lügen zu stricken, alles aufs Spiel zu setzen.